Der Leistenbruch - Diagnose und Therapie

Leistenbrüche gehören zu den häufigsten Erkrankungen weltweit. Insbesondere Männer sind überdurchschnittlich häufig betroffen.

Leistenbrüche können angeboren sein oder aufgrund einer Schwäche der Bauchmuskulatur erworben werden.

Häufige Symptome sind Schmerzen besonders nach körperlicher Belastung, meist verbunden mit einer Schwellung in der Leistenregion. Wegen der Möglichkeit des Einklemmens des Darms sollte der Leistenbruch operiert werden.

Die Diagnose erfolgt durch einen auf diesem Gebiet erfahrenen Chirurgen bei der körperlichen Untersuchung und falls erforderlich mittels Sonographie.

Nach individuellen Patientenkriterien führen Herr Dr. Stölzle und Frau Dr. Stier die Leistenbruchoperation durch einen Hautschnitt mit Doppelung der Bauchdeckenschichten (Shouldice-Verfahren) oder durch Einlage eines Netzes durch. Letzteres kann auch vom Körperinneren mittels Bauchspiegelung (laparoskopisch/-endoskopisch) erfolgen: durch einen kleinen Schnitt wird hierbei eine Kamera an einer Sonde ins Innere der Bauchhöhle eingeführt.

Die Bilder aus dem Bauchraum verfolgt der Chirurg dann auf einem Monitor. Mit Hilfe mehrerer Sonden wird die Bruchlücke verschlossen.

Die Operation erfolgt tagesklinisch oder kurzstationär in unserer Belegabteilung.

Beide Chirurgen haben seit vielen Jahren große Erfahrung auf dem Gebiet der Hernienchirurgie und mehr als 5.000 Leistenbrüche erfolgreich operiert.